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Bohrloch-Heizsystem für die Förderung von Schwer- und Schwerstölen
Herausforderung

 Heavy-Oil-Venezuela.jpgDer Orinoco-Gürtel in Venezuela ist eine der weltweit größten Lagerstätten von nichtkonventionellem Öl in Form von natürlichem Bitumen, Schwer- und Schwerstölen. Die dort noch förderbaren Ölreserven werden auf etwa 270 Milliarden Barrel geschätzt. Das Öl im Orinoco-Gürtel zeichnet sich allerdings durch eine besonders hohe Viskosität im Bereich von 16 bis 8 API aus. Zur leichteren Förderung dieser Öle werden vielfach Verdünnungsmittel eingesetzt, die jedoch nicht nur teuer im Einkauf sind, sondern auch später hohe Kosten verursachen, wenn sie wieder vom Öl getrennt werden müssen. Eine wirtschaftlichere Alternative lieferte Pentair Thermal Management 2008 mit einem PetroTrace-Bohrloch-Heizsystem.

Lösung

Pentair Thermal Management lieferte ein kundenspezifisch geplantes PetroTrace-Heizsystem mit mineralisolierten Heizkabeln zur Erwärmung des Erdöls am Grund einer tiefen, horizontalen Onshore-Bohrung. Auf diese Weise wird die Viskosität des Schwerstöls reduziert und dessen Förderung erleichtert.

Das PetroTrace-System liefert an dem über 900 m langen „Slotted Liner“ mit 7 Zoll eine Heizleistung von insgesamt 65 kW. Dabei ist das Heizelement so konstruiert, dass die Heizleitung zum Ende des Liners – also dort, wo die meiste Wärme benötigt wird – hin ansteigt. Hierzu wurde das Heizelement in drei Abschnitte unterteilt, wobei die zur Exzenterschneckenpumpe gerichteten Abschnitte eine niedrigere Leistungsdichte aufweisen. Die Anbringung des Heizelements im horizontalen Abschnitt des Slotted Liners erfolgte an der Außenseite eines Trägerrohrs mit 2 3/8" Durchmesser.

Eine Bedienstation zu leichten Bedienung sowie zur Überwachung von Temperatur und Heizstrom wurde ebenfalls geliefert.

Produkte

Für dieses Bohrloch-Heizsystem wurden mineralisolierte Pyrotenax-Heizkabel sowie Regelungs- und Überwachungssysteme von Raychem verwendet.

Vorteile

Die Beheizung steigerte die Temperatur im Liner in weniger als 24 Stunden um gut 10 °C, sodass sich die Viskosität des Öls deutlich verringert. Die Fördermenge stieg dadurch um 65 % von 340 auf 560 bopd.

Bohrloch-Heizsystem steigert Fördermengen an schwierigen Öllagerstätten in Kalifornien
Herausforderung

Petro-Trace-Bakersfield.jpgDie Central-Valley-Ölfelder nördlich von Los Angeles gehören zu den größten Schweröl-Reserven der kontinentalen USA. Ihr Volumen wird auf etwa 40 Milliarden Barrel geschätzt. Allerdings handelt es sich dabei primär um nichtkonventionelle Vorkommen in Form von Schweröl mit 13 bis 9 API in flachen Lagerstätten bis maximal 700 m Tiefe. Um die Förderung dieser schwierigen Reserven zu erleichtern, bot sich ein PetroTrace-Bohrloch-Heizsystem von Pentair Thermal Management an, wie es von Ölfirmen in der Region bereits seit 2005 eingesetzt wird.

Lösung

Pentair Thermal Management lieferte ein kundenspezifisch geplantes PetroTrace-Heizsystem mit mineralisolierten Heizkabeln zur Erwärmung des Erdöls am Grund der flachen Onshore-Bohrungen. Auf diese Weise wird die Viskosität des Schweröls reduziert und dessen Förderung erleichtert.

Das PetroTrace-System liefert bei 600 V eine Heizleistung von insgesamt 27 kW in der Förderzone. Die Anbringung der Heizleitungen erfolgte an einem Trägerrohr unterhalb der Pumpe, wobei durch parallele Verlegung eine Leistungsdichte von gut 1.000 W/m erreicht wird.

Eine Bedienstation zu leichten Bedienung sowie zur Überwachung von Temperatur und Heizstrom wurde ebenfalls geliefert. Um dem Kunden eine Überprüfung der gewünschten Temperaturen entlang des beheizten Abschnitts zu ermöglichen, wurden mehrere Thermoelemente zur Temperaturmessung installiert.

Produkte

Für dieses Bohrloch-Heizsystem wurden mineralisolierte Pyrotenax-Heizkabel sowie spezielle Regelungs- und Überwachungssysteme von Raychem verwendet.

Vorteile

Die Fördermenge stieg von 3 auf über 20 bopd, wodurch sich das neue System in weniger als vier Monaten amortisierte.

Die Grundlage für das größte Petrochemie-Projekt in Russland

Tobolsk Big1

Zentrale Herausforderungen

Tobolsk-Polymers LLC errichtet in Tobolsk, Westsibirien, zwei neue Polypropylen-Anlagen. Für beide Anlagen werden jeweils die unterschiedlichsten Begleitheizungsanwendungen benötigt. Angesichts der Umgebungstemperaturen, die zwischen -52 °C und +40 °C schwanken können, wurden sowohl Lösungen für den Frostschutz als auch für die Temperaturhaltung in Gefahrenbereichen installiert. Für Verarbeitungsleitungen, Instrumente und Reaktoren, Sicherheitstüren, Regenrinnen, Abflussrohre und Dachgullys mussten Frostschutzlösungen installiert werden.

Lösung

Pentair Thermal Management stellte elektrische Begleitheizungslösungen bereit, die auf einer Kombination unterschiedlicher Produkte seiner breiten Palette an Begleitheizungstechnologien basierten.

An beiden Anlagen wird eine Kombination von selbstregelnden und leistungsbegrenzenden Heizbändern installiert. In der Dehydrierungsanlage kommen außerdem mineralisolierte Heizkabel von Pyrotenax für Rohre mit hohen Prozesstemperaturen zum Einsatz. Die Regelung und Überwachung erfolgt mittels Raychem NGC-20 elektronischen Temperaturreglern zur Montage im Feld. Je nach Anwendung wird die Temperatur somit sowohl basierend auf PASC, einem Algorithmus, der die Umgebungstemperatur und die Temperaturschwankungen berücksichtigt, als auch per Rohranlegeregelung überwacht. Die zentrale Überwachung erfolgt über die Raychem UITs, in Verbindung mit der Raychem Supervisor-Software auf der Polypropylen-Anlage.

Die Linde Dresden Engineering GmbH äußerte sich wie folgt zur Polypropylen-Anlage: "Bei einem Projekt mit einem solchen Umfang und einer solchen Komplexität war es enorm wichtig, einen Partner zu haben, der sämtliche technischen Herausforderungen erfüllen konnte. Dank der Erfahrung mit Großprojekten und des umfassenden Angebots an Technologien konnte Pentair Thermal Management eine Lösung bereitstellen, die all unseren Anforderungen gerecht wird. Die Unterstützung in der langen Entwicklungsphase war für uns enorm wertvoll."

Benefits

  • • Ein umfassendes Angebot an Technologien für die unterschiedlichsten Anforderungen
  • • Lokale Regelung und zentrale Überwachungssysteme für höchste Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit
  • • Fähigkeit und Erfahrung mit umfangreichen Projekten in schwierigen Umgebungen
  • • Erfahrenes russisches Team von Pentair Thermal Management

Tobolsk Big2

Über 170 km an Begleitheizbändern von Pentair Thermal Management und rund 1690 fortschrittliche Regelungssysteme werden auf den zwei neuen Polypropylen-Anlagen in Tobolsk, Westsibirien, installiert. Diese neuen Anlagen gehören zum größten petrochemischen Projekt in Russland. Sie werden im Auftrag von Tobolsk-Polymers LLC errichtet, einer Tochtergesellschaft von SIBUR Holdings JSC.

Eine Anlage ist für die Produktion von jährlich 500.000 Tonnen Polypropylen ausgerichtet. Mit der Konstruktion wurde die Linde Engineering Dresden GmbH beauftragt.

Die zweite Anlage soll der Dehydrierung von Propan und der Produktion von 510.000 Tonnen Propylen pro Jahr dienen und wird vom italienischen Unternehmen Maire Tecnimont errichtet.

Die Konstruktion dieser modernen Polypropylen-Anlage stellt das größte petrochemische Projekt Russlands dar. Erbaut wird sie im Industriegebiet von Tobolsk, in Tobolsk-Neftekhim. Das Hauptprodukt des Unternehmens, Polypropylen, ist ein robuster thermoplastischer Polymer und einer der am häufigsten verwendeten Kunststoffe.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.nnk.sibur.ru/products/basic_polymers/tobolsk_polymer

Die luxuriösesten Kreuzfahrtschiffe der Welt sind mit den energieeffizienten Begleitheizungstechnologien von Raychem ausgestattet

Cruise Big1

Zentrale Herausforderungen

Jedes Kreuzfahrtschiff wird individuell und innerhalb eines engen Zeitrahmens gebaut. Je nach Konstruktionsart müssen auf jedem Schiff zwischen fünf und neun Kilometer Begleitheizbänder installiert werden, um den Frostschutz und die Temperaturhaltung der Ölleitungen zu gewährleisten. Das Rohrleitungssystem ist sehr komplex, und jede Installation muss innerhalb von etwa 15 Wochen abgeschlossen werden.

Lösung

Pentair Themal Management Deutschland stellt elektrische Begleitheizungssysteme bereit, die auf den selbstregelnden Raychem Heizbändern mit konstanter Heizleistung basieren. BTV selbstregelnde Heizbänder gewährleisten den Frostschutz für Leitungen und Instrumente und halten die Temperatur stets auf über 5 °C Kern jeder Installation ist die Bereitstellung von FHT2-CT Parallel-Heizkabeln mit konstanter Heizleistung. Mit ihnen wird die Temperatur in den Ölleitungen auf konstant 120 °C gehalten. Je nach Größe der Kreuzfahrtschiffe werden auf jedem Schiff zwischen 100 und 250 Heizkreise installiert. Die Regelung erfolgt mittels Raychem TM-10 Thermostaten mit Anlegefühlern.

Die Tracer Installations-Teams von Pentair Themal Management garantieren die Einhaltung jeder Deadline. Pentair Themal Management blickt auf eine 20-jährige Erfahrung zurück und hat seit 1992 bereits auf mehr als 40 Kreuzfahrtschiffen der Meyer Werft und Neptun Werft vergleichbare Systeme installiert.

Der bei der Meyer Werft für Energie- und elektrische Geräte zuständige Elektroingenieur Günther Varnhorst kommentiert den fortwährenden Erfolg der Installationen wie folgt: "Die Begleitheizungssysteme von Pentair Themal Management sind seit vielen Jahren aus unseren Konstruktionsplänen nicht mehr wegzudenken und werden auch in Zukunft eine zuverlässige Lösung für uns darstellen." Weiterhin bemerkt er: "Dass Pentair Themal Management unsere kritischen Deadlines zuverlässig einhält, trägt wesentlich dazu bei, dass wir diese komplexen Schiffe pünktlich ausliefern können."

Vorteile

  • • Zuverlässige und bewährte Begleitheizungstechnologien von Raychem stellen die energieeffizientesten Systeme bereit
  • • Die runde Bauform der Parallel-Heizkabel ermöglicht selbst das Beheizen komplexer Leitungssysteme
  • • Dank der Parallelkonstruktion kann das Ablängen und Anschließen der Heizbänder vor Ort erfolgen
  • • Installation durch erfahrene Fachkräfte
  • • Jahrelanger herausragender Service

Cruise big2

Pentair Themal Management stattet einige der luxuriösesten Kreuzfahrtschiffe der Welt mit elektrischen Begleitheizungssystemen aus. Die Bereitstellung der Systeme erfolgt unter einem Rahmenvertrag mit dem deutschen Schiffsbauer Meyer Werft GmbH, der im Jahr 2006 unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag bestimmt Pentair Themal Management zum alleinigen Lieferanten von elektrischen Begleitheizungssystemen für alle in Auftrag gegebenen Kreuzfahrtschiffe, die bis Ende 2013 in der Werft in Papenburg gebaut werden.

Ähnliche Systeme werden auch an die Schwesterfirma, Neptun Werft GmbH in Warnemünde, Rostock, geliefert, die Flüssiggastanker baut.

Die Meyer Werft wurde 1795 gegründet und stellt mit mehr als 2.500 Mitarbeitern eine der größten Werften Deutschlands dar. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Meyer Werft im Bereich Bau von Spezialschiffen, vor allem von luxuriösen Kreuzfahrtschiffen, weltweit einen hervorragenden Ruf erworben. Weitere Informationen finden Sie unter www.meyerwerft.de

Elektrische Beheizungslösung von Pentair Thermal Management gewährleistet verlässliche Ölförderung am Offshore-Feld Maari
Herausforderung

Maari.jpgIm März 2006 wurde Pentair Thermal Management mit der Installation eines elektrischen Begleitheizungssystems an einer Offshore-Bohrplattform im Maari-Ölfeld vor der Küste Neuseelands beauftragt. Das Problem des Kunden waren Wachsablagerungen in den Förderleitungen von fünf Bohrungen, die den Ölfluss zwischen Lagerstätte und Plattform behinderten.
Erschwert wurde die Installation der Beheizungslösung durch den geringen Abstand zwischen Förderleitung und Futterrohr, der ein spezielles, direkt in der Förderleitung befestigtes System erforderlich machte. Zudem sollte der Platzbedarf für die Stromversorgung und Steuerungstechnik minimiert werden.

Lösung

Für ähnliche Aufgabenstellungen verwendet Pentair Thermal Management in der Regel Heizelemente, die extern an der Förderleitung befestigt werden, beispielsweise die Typen PetroTrace DHSX™ oder PetroTrace MI. Aufgrund der besonderen Gegebenheiten des Projekts war eine solche Lösung jedoch nicht praktikabel. Daher entwickelte das Pentair-Team eine neuartige Lösung auf der Basis von STS-Technologie, mit der erstmalig ein Skineffekt-Begleitheizungssystem zur Bohrlochbeheizung eingesetzt wurde. Die Systeme wurden dabei mit einer gemeinsamen Stromverteilung und Steuerungstechnik kombiniert, um den Platzbedarf auf der Plattform zu minimieren.

Produkte

Das PetroTrace STSi-Skineffekt-Begleitheizungssystem am Maari-Ölfeld besteht aus einem STS™-Leiter in einem aufgerollten, mit flüssigem Dielektrikum gefüllten Rohr (Coiled Tubing). Diese Anordnung wird direkt in die Förderleitung eingeführt und beheizt dort das Bohrloch über seine gesamte Länge. Wachsablagerungen werden so verhindert, sodass ein stabiler Durchfluss gewährleistet ist.
Die installierten PetroTrace STSi-Heizelemente liefern eine Heizleistung von bis zu 150 W/m bzw. insgesamt 315 kW pro Bohrloch. Die Anbringung des Heizelements direkt in der Förderleitung sorgt außerdem für eine optimale Wärmeübertragung. Dies ist gerade bei diesem Ölfeld für eine verlässliche und wirtschaftliche Förderung sehr wichtig, da die Temperatur des Rohöls in der Lagerstätte nur 3 °C über dem Stockpunkt liegt.

Vorteile

Die Installation der PetroTrace STSi Skineffekt-Begleitheizungssysteme am Maari-Ölfeld wurde im Juli 2009 erfolgreich abgeschlossen. Sie sorgen nun für einen verlässlichen Ölfluss zwischen Lagerstätte und Plattform. Auch die Erwartungen in Sachen Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit wurden erfüllt.

Erkennung von Ölleckagen an Lagertanks in französischer Raffinerie
Herausforderung

Eine Raffinerie in Frankreich suchte ein System zur schnellen Erkennung von Leckagen unter ihren vier Rohöl-Lagertanks. Derartige Leckagen sind für die Betriebssicherheit einer petrochemischen Anlage ein großes Risiko – wenn sie unentdeckt bleiben, können sie potenziell katastrophale Folgen haben.

Lösung

Die Raffinerie benötigte eine spezielle Sensorleitung, die auf ihrer gesamten Länge möglichst schnell auf flüssige Kohlenwasserstoffe ansprechen, dabei aber unempfindlich gegen Wasser sein sollte.

Produkte

Pentair Thermal Management installierte die Öl- und Treibstoffsensorleitung TraceTek TT5000 in der Raffinerie. Unter jedem der vier Rohöl-Lagertanks am Standort in Notre Dame de Gravenchon ist jetzt eine TraceTek TT5000-Leitung verlegt. Durch den Anschluss an ein TraceTek Sensor-Interface-Modul können Leckagen jederzeit schnell erkannt und geortet werden.

Vorteile

Das TraceTek-System von Pentair Thermal Management ermöglicht jetzt eine kontinuierliche Überwachung auf Ölleckagen und eine kurzfristige Alarmierung der Bediener im Notfall. Leckagen können dadurch rechtzeitig erkannt und abgestellt werden, bevor eine kritische Situation entsteht. Somit hilft das System, die Betriebssicherheit im Tanklager zu gewährleisten und Störfälle mit potenziell katastrophalen Auswirkungen zu verhindern.

Kompetent geplantes Begleitheizungssystem sichert Rohölfluss in kalifornischer Raffinerie
Herausforderung

Die Tesoro-Raffinerie im kalifornischen Martinez benötigte eine Begleitheizung für ihre Pumpstation und Transferleitungen an der Ladebrücke Amorco Wharf, um den Rohölfluss vom Schiff ins Tanklager sicherzustellen. Detailpläne für die Begleitheizung waren nicht vorhanden, zudem erwies sich das Projekt aufgrund der stark verzweigten Rohrleitungen und der Vielzahl von Armaturen an der Pumpstation als äußerst kompliziert. Da der Kunde nur über einen engen Zeitrahmen verfügte, wandte er sich an Pentair Thermal Management.

Lösung

Durch die vielen unterschiedlichen Rohrnennweiten, die hohe Anzahl großer und kleiner Armaturbaugruppen sowie das enge Temperaturfenster für die Temperaturhaltung erforderte die Planung der Begleitheizung viel Kreativität und Flexibilität, um den Anforderungen des Kunden gerecht zu werden. Die Ingenieure von Pentair Thermal Management besuchten zunächst die Raffinerie und erstellten einen kompletten Entwurfsplan. Dazu nahmen sie die Maße der Rohrleitungen auf und planten das Begleitheizungssystem vor Ort. Zur Ermittlung der notwendigen Stromverteilungssysteme, Netzanschlüsse sowie der erforderlichen Regelungs- und Überwachungstechnik arbeiteten sie eng mit den Raffineriemitarbeitern zusammen. Gleichzeitig gaben sie Empfehlungen hinsichtlich der am besten geeigneten Heizleitungen.

Produkte

Aufgrund der vorhandenen Erfahrung mit marinen Anwendungen und dem Transport von Rohöl war Pentair Thermal Management in der Lage, termingerecht eine kosteneffektive Lösung für die Tesoro-Raffinerie zu entwickeln. Für das gesamte Rohrleitungssystem wurden selbstregelnde XTV-Heizbänder der Marke Raychem ausgewählt, um die Installationskosten gering zu halten und die Anforderungen an die Temperaturhaltung erfüllen zu können.  Raychem 920-Regelungs- und Überwachungsanlagen wurden mit Transformatoren und einem Stromverteilungssystem in einem autarken Modul kombiniert, um Zeit und Geld bei der Installation vor Ort einzusparen.

Vorteile

Bei der Installation wurden die strikten Sicherheitsstandards von Tracer eingehalten, sodass das Projekt mit einer makellosen Sicherheitsbilanz abgeschlossen wurde. Neben der fachmännischen Installation des Begleitheizungssystems durch erfahrene Techniker erhielt Tesoro eine „Warm Pipe Warranty“, also die Garantie, dass das System fachgerecht installiert wurde und jederzeit die richtige Temperatur an den Leitungen hält. Langjährige Erfahrung, Kreativität und Flexibilität waren auch bei diesem Projekt für die Tesoro-Raffinerie wieder der Schlüssel zum Erfolg. Von diesen Fähigkeiten können Sie ebenfalls profitieren – stellen Sie uns auf die Probe!

Leckagesensorleitung schützt Londoner Museum „Cabinet War Rooms“
Herausforderung

Die „Cabinet War Rooms“, von denen aus Winston Churchill im Zweiten Weltkrieg die britische Militärstrategie dirigierte, befinden sich im Untergeschoss des Finanz- und Wirtschaftsministeriums am Londoner Parliament Square. Heute sind sie ein Museum, in dem unersetzliche Ausstellungsstücke aus der Kriegszeit zu sehen sind. Im Rahmen einer Modernisierung des Ministeriumsgebäudes fiel den Gebäudemanagern auf, dass viele der historischen Exponate bei einer unentdeckten Wasserleckage in großer Gefahr wären.

Lösung

Pentair Thermal Management empfahl den Cabinet War Rooms ein System zur schnellen Erkennung, Ortung und Signalisierung von Wasserleckagen.

Produkte

Das von Pentair Thermal Management installierte TraceTek-Leckageerkennungssystem umfasst mehr als 2,3 km TraceTek TT1000-Sensorleitung sowie Sensor-Interface-Module und Master-Module, die jeweils bis zu 150 m Sensorleitung überwachen können. Über ein RS-485-Netzwerk sind diese Module an die Gebäudeleittechnik angeschlossen. Wird Wasser erkannt, geben die TraceTek Sensor-Interface-Module sofort einen Alarm mit Positionsbestimmung aus.

Vorteile

Dank des TraceTek-Überwachungssystems von Pentair Thermal Management kann das Museum mögliche Leckagen schnell abstellen, bevor die wertvollen Ausstellungsstücke Schaden nehmen. Das Netzwerk ist dabei so flexibel ausgelegt, dass das System bei späteren Ausbauten auf weitere Bereiche ausgedehnt werden kann.

Öl-Leckageerkennung zum Schutz sensibler Ökosysteme – Mayotte, Tansania, chilenische Küste
Herausforderung

Das Entladen von Rohöl oder raffinierten Erdölprodukten aus Tankern an kleineren Entladestationen bedeutet immer ein Risiko für die empfindlichen Ökosysteme an den Stränden und Dünen, über die die Transferleitungen laufen. An solchen Standorten, etwa auf der Insel Mayotte, in Tansania oder an der chilenischen Küste, sind SCADA-basierte Leckageerkennungssysteme oft keine praktikable Lösung, da die Rohrnennweiten zu klein sind und der Durchfluss zu uneinheitlich ist.

Lösung

Der Öltransport in empfindlichen Ökosystemen erfordert eine leistungsfähigere Lösung, die mögliche Leckagen sofort erkennen und orten kann.

Produkte

Bei einem TraceTek-Pipeline-Überwachungssystem wird die speziell auf Kohlenwasserstoffe abgestimmte Sensorleitung TT5000 in einem geschlitzten Schutzrohr entlang der Rohrleitung verlegt. Mithilfe von jeweils 1 km langen Sensorkreisen wird die gesamte Rohrleitung überwacht. Leckagen können dadurch mit einer Genauigkeit von +/– 1 m erkannt und geortet werden.

Vorteile

Jeder Sensorkreis im System verfügt über ein eigenes Sensor-Interface-Modul (SIM). Bis zu 128 dieser SIMs können vernetzt an eine zentrale Auswerteeinheit angeschlossen werden. An einwandigen Stahlrohrleitungen installiert, gewährleistet dieses System eine langfristig zuverlässige Erkennung und Signalisierung von Leckagen.

Optimiertes Begleitheizungssystem für sicheren Schwefeltransport in großer LNG-Anlage
Herausforderung

Qatargas suchte für eine Schwefel-Transferleitung ein Begleitheizungssystem, das die folgenden Anforderungen erfüllen sollte:

  • Eng gefasster zulässiger Temperaturbereich von 125 °C bis 145 °C für den Flüssigschwefel mit einem Sollwert von 135 °C auf der gesamten Rohrstrecke
  • Lange Schwefel-Außenrohrleitung von enormem Gewicht mit mehreren Strömungswegen und vertikalen Dehnungsbögen im Abstand von je 150 m
Außerdem sollte verfestigter Schwefel ohne Überhitzungsrisiko oder Gefahr übermäßiger Ausdehnung erneut verflüssigt werden können. Das Beheizungssystem sollte redundant ausgelegt werden und die Rohrleitung komplett abdecken.

Lösung

Dank der Planungskompetenz von Pentair Thermal Management bei der Integration unterschiedlicher Technologien sowie unserer Erfahrung bei der Konstruktion und Inbetriebnahme von Begleitheizungssystemen konnte ein sicheres, zuverlässiges und effizientes Begleitheizungssystem für die Schwefelrohrleitung installiert werden.

Produkte

Für diese speziellen Anforderungen stellte Pentair Thermal Management wie folgt ein ganzheitliches „Heat Management System“ zusammen:

  • Sicheres Raychem-Begleitheizungssystem mit Skineffekt, das hohe Einsatztemperaturen und eine effiziente Wärmeübertragung auf die Rohrleitung bietet
  • Hochmodernes Raychem-Regelungs- und Überwachungssystem mit Vakuumschützen
  • Finite-Elemente-Analyse zur Bestimmung des Temperaturprofils des Schwefels im Querschnitt der Rohrleitung
  • Auf Lichtwellenleitern basierendes verteiltes Temperaturfühlersystem, das in Abständen von je einem Meter ein dynamisches Temperaturprofil mit einer Genauigkeit von 1 °C für die gesamte Rohrleitung erstellt
  • Regelbare Heizleistung: Bei normalen Betriebsbedingungen werden 7 % der Leistung in Anspruch genommen, bei der Aufheizung bzw. erneuten Verflüssigung 100 %
  • Mehrschichtige Wärmedämmung mit hoch temperaturbeständigem expandiertem Perlit in der Innenschicht, einer Außenschicht aus geschlossenzelligem, tragendem Schaum und einer UV-beständigen Ummantelung
  • Komplette Bereitstellung sämtlichen Materials; Abwicklung von Projektmanagement, Montage und Inbetriebnahme der Rohrleitung

Vorteile

Durch das optimal abgestimmte Begleitheizungssystem von Pentair Thermal Management profitiert Qatargas an seiner Schwefel-Transferleitung nun von den folgenden Vorteilen:

  • Das Raychem STS-Begleitheizungssystem mit Skineffekt reduziert nicht nur die Anzahl der Heizkreise, sondern sorgt außerdem für eine bessere Wärmeübertragung und eine geringe Temperaturdifferenz zwischen der Rohrleitung und der Kabelummantelung. Das Ergebnis ist ein insgesamt sichereres Beheizungssystem.
  • Die Finite-Elemente-Analyse und die Raychem-Regelungs- und Überwachungslösung gewährleisten, dass die Temperatur des Schwefels den eng gefassten Toleranzbereich unter normalen Betriebsbedingungen nicht verlässt.
  • Das auf Lichtwellenleitern basierende verteilte Temperaturfühlersystem ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Temperatur auf der gesamten Rohrstrecke. So können beim erneuten Verflüssigen des Schwefels Hotspots an der Rohrleitung identifiziert werden, an denen das Risiko von Überdruck durch den Verflüssigungsprozess steigt.
  • Die variable Heizleistung und die mehrschichtige Dämmung sorgten nicht nur für eine Optimierung der Gesamtbetriebskosten des Beheizungssystems, sondern beschleunigen auch den Verflüssigungsprozess.
  • Da Pentair Thermal Management die Planung, Lieferung und Installation des Begleitheizungssystems komplett übernommen hatte, konnte das Projekt termingerecht und zur Zufriedenheit des Kunden fertiggestellt werden.

Optimiertes Begleitheizungssystem reduziert Betriebskosten in Ethanolanlage
Herausforderung

BP-Ethanol.jpgBridgeport Ethanol ist eine Ethanolanlage auf der „grünen Wiese“ mit einer Produktionsrate von über 150 Millionen Liter pro Jahr. In der Anlage im US-Bundesstaat Nebraska mussten Beheizungssysteme zum Frostschutz an Wasserleitungen sowie zur Temperaturhaltung an Tanks und Rohrleitungen für Silage, Sirup und Reinigungslaugen installiert werden. Für dieses Projekt wurde im Mai 2008 das Tracer-Lösungsteam von Pentair Thermal Management engagiert.

Lösung

Das Tracer-Team übernahm die komplette Planung, Lieferung und Installation des Begleitheizungssystems für Bridgeport Ethanol. Mithilfe einer durchdachten Zusammenstellung von Raychem Regelungs- und Überwachungslösungen gelang es, die Zahl der erforderlichen Heizkreise auf 35 zu reduzieren. Bridgeport Ethanol profitiert dadurch insgesamt von niedrigeren Kosten für das Komplettsystem.

Produkte

Für den Frostschutz und die Temperaturhalteanwendungen mit breiterem Temperaturfenster wurde der Raychem 200NG mit PASC-Technik (Proportional Ambient Sensing Control) verwendet. Bei PASC wird die Leistung der Begleitheizung proportional auf die Umgebungstemperatur abgestimmt.

Für den Rohrleitungs-Frostschutz an den Wasserleitungen und für die Tankbeheizung wurde eine Kombination aus dem Raychem 920 und lokalen HTPG-Regelungssystemen zur Fernüberwachung und -steuerung einiger Heizkreise gewählt. Diese Heizkreise befanden sich 240 bzw. 135 m vom zentralen Regler entfernt und hätten aufgrund des Spannungsabfalls Zuleitungen mit 70 mm² Querschnitt erfordert.

Bei den kritischen Temperaturhaltungsanwendungen fiel die Wahl auf den Raychem 200NI mit Rohranlegeregelung. Um die Kosten für die Verlegung der Fühlerelemente möglichst gering zu halten, kamen dabei die Power Line Interface-Technology (PLI) von Raychem und „intelligente Endabschlüsse“ (Smart End Seals, SES) zum Einsatz, sodass die Signale zur Temperatur- und Aderbruchüberwachung über die Heizleitungen übertragen werden konnten.

Vorteile

Das Projekt wurde im November 2008 erfolgreich abgeschlossen. Dank der PASC-Lösung konnte Tracer die Betriebskosten für Bridgeport Ethanol im Vergleich zu einem normalen Regler mit Umgebungstemperaturerfassung um 75 Prozent senken. Durch die gezielt platzierten lokalen Regler wurden außerdem die Kosten für Schutzrohre und Verkabelung erheblich reduziert. Der Einsatz der Raychem PLI-Technologie (Power Line Interface) brachte zusätzliche Einsparungen von etwa 40.000 US-Dollar bei der Verlegung der Fühlerelemente ein.

Pentair Thermal Management installiert Beheizungslösungen im Londoner Rolex Building
Herausforderung

Beim Bau des neuen Rolex Building in London wurde Pentair Thermal Management mit der Installation verschiedener Beheizungsanlagen beauftragt. Rolex wollte insbesondere die Warmwasserversorgung auf ein einfacheres Einzelrohrsystem umstellen und dadurch Instandhaltungskosten sparen.

Lösung

Für die Warmwasserleitungen lieferte Pentair Thermal Management sein Temperaturhaltesystem Raychem HWAT.

Produkte

Pentair Thermal Management installierte neben mehr als 400 m Heizband für die Warmwasserversorgung auch gut 600 m WinterGard-Heizband mit RayClic-Verbindungen für den Frostschutz an den Kaltwasserleitungen.

Zudem wurden unter dem aufwendig gefliesten Fußboden des Foyers etwa 50 Quadratmeter Raychem T2QuickNet-Heizmatten verlegt, sodass Besucher in den kälteren Monaten mit angenehmer Wärme empfangen werden.

Vorteile

Da bei dem Einzelrohrsystem der Platz für die zweite Rohrleitung gespart wird, kann das verbleibende Rohr dicker gedämmt werden, um die Energieeffizienz weiter zu steigern. Insgesamt werden sich durch das Projekt Energieeinsparungen von geschätzt 50-60 Prozent ergeben. Trotz höherer Grundkosten für den Stromverbrauch ergibt sich für den Kunden dadurch ein voraussichtlicher Kostenvorteil von 5-15 Prozent.

Die Planung, Lieferung und Installation der Raychem-Systeme erfolgte durch Jointing Technologies, einen Pentair Thermal Management-Vertriebshändler im Südosten von England. Das Projekt wurde im Oktober 2010 erfolgreich abgeschlossen.

Pentair Thermal Management installiert elektrisches Begleitheizungssystem in der Raffinerie Tesoro Golden Eagle
Herausforderung

Tesoro.jpgDie Tesoro-Raffinerie im kalifornischen Martinez benötigte eine Begleitheizung für ihre Pumpstation und Transferleitungen an der Ladebrücke Amorco Wharf, um den Rohölfluss vom Schiff ins Tanklager sicherzustellen. Detailpläne für die Begleitheizung waren nicht vorhanden. Auch die stark verzweigten Rohrleitungen und der Vielzahl von Armaturen an der Pumpstation erschwerten die Projektplanung. Da der Kunde zudem nur über einen engen Zeitrahmen verfügte, wandte er sich an das Tracer-Serviceteam von Pentair Thermal Management.

Lösung

Durch die vielen unterschiedlichen Rohrnennweiten, die hohe Anzahl großer und kleiner Armaturbaugruppen sowie das enge Temperaturfenster für die Temperaturhaltung erforderte die Planung der Begleitheizung viel Kreativität und Flexibilität, um den Anforderungen des Kunden gerecht zu werden. Die Ingenieure von Pentair Thermal Management besuchten zunächst die Raffinerie und erstellten einen kompletten Entwurfsplan. Dazu nahmen sie die Maße der Rohrleitungen auf und planten das Begleitheizungssystem vor Ort. Zur Ermittlung der notwendigen Stromverteilungssysteme, Netzanschlüsse sowie der erforderlichen Regelungs- und Überwachungstechnik arbeiteten sie eng mit den Raffineriemitarbeitern zusammen. Gleichzeitig gaben sie Empfehlungen hinsichtlich der am besten geeigneten Heizleitungen.

Produkte

Aufgrund der vorhandenen Erfahrung mit marinen Anwendungen und dem Transport von Rohöl war Pentair Thermal Management in der Lage, termingerecht eine kosteneffektive Lösung für die Tesoro-Raffinerie zu entwickeln. Insgesamt wurden über 2.000 m Heizband in 40 Regelkreisen verlegt. Für das gesamte Rohrleitungssystem wurden selbstregelnde XTV-Heizbänder der Marke Raychem ausgewählt, um die Installationskosten gering zu halten und die Anforderungen an die Temperaturhaltung erfüllen zu können.
Die Raychem 920-Regelungs- und Überwachungsanlagen wurden mit Transformatoren und einem Stromverteilungssystem in einem autarken Modul kombiniert, um Zeit und Geld bei der Installation vor Ort einzusparen.

Vorteile

Bei der Installation wurden die strikten Sicherheitsstandards von Tracer eingehalten, sodass das Projekt im Oktober 2007 mit einer makellosen Sicherheitsbilanz abgeschlossen werden konnte. Dank des neuen Begleitheizungssystems ist in der Tesoro-Raffinerie nun ein reibungsloser Rohöltransport von der Ladebrücke Amorco Wharf in die Lagertanks sichergestellt. Zusätzlich erhielt Tesoro eine „Warm Pipe Warranty“, also die Garantie, dass das System fachgerecht installiert wurde und jederzeit die richtige Temperatur an den Leitungen hält.

Pentair Thermal Management installiert Fußbodenheizung im Syon Park Waldorf Astoria
Herausforderung

Beim Neubau des Luxushotels Syon Park Waldorf Astoria am Stadtrand von London wartete ein besonders exklusiver Auftrag auf Pentair Thermal Management – die Fußbodenbeheizung für die Fünfsterneanlage mit ihren 13.000 Quadratmeter Nutzfläche. Das Hotel befindet sich auf den Ländereien von Syon Park, seit mehr als 400 Jahren Wohnsitz der Familie des Herzogs von Northumberland.

Lösung

Unter den hochwertigen Marmor- und Kalksteinböden des Hotels wurden Raychem Quicknet-160-Heizmatten verlegt, um für angenehme Wärme zu sorgen. Auch im luxuriösen Wellness-Bereich der Anlage wurden Fußbodenbeheizungssysteme von Raychem installiert.

Produkte

Die Raychem-Systeme werden zentral über die Gebäudeleittechnik gesteuert und nur eingeschaltet, wenn das betreffende Zimmer belegt ist. Diese Technologie wird in 124 der 151 Bäder verwendet.

Vorteile

Im Wellness-Bereich sind 350 Quadratmeter T2QuickNet-Heizmatten verlegt. Diese wurden zusätzlich mit Raychem Isolecta-Platten gedämmt, was Wärmeverluste reduziert und die Energieeffizienz um gut 20 Prozent steigert. 

Das Projekt wurde im Oktober 2010 abgeschlossen, rechtzeitig zur Eröffnung des Hotels Anfang 2011.

Pentair Thermal Management liefert komplette Begleitheizungslösung für Biodiesel-Terminal in Kanada
Herausforderung

Biodiesal-Canada-tank.jpgEin großer, weltweit aktiver Öl- und Gaskonzern wollte sein Biodiesel-Terminal im kanadischen Winnipeg ausbauen, um dort reinen Biodiesel B100 zu lagern. Da der Stockpunkt von Biodiesel jedoch höher liegt als bei normalem Diesel, ist eine präzisere Temperaturhaltung erforderlich, um einen zuverlässigen Medienfluss zu gewährleisten.

Lösung

Pentair Thermal Management lieferte ein komplettes Begleitheizungssystem samt Dämmung für die Rohrleitungen und den Lagertank. Das Projektmanagement lag bei Pentairs Serviceniederlassung im kanadischen Kitchener. An der termingerechten Fertigstellung waren außerdem Mitarbeiter der Servicecenter in Houston und Edmonton beteiligt.

Produkte

Im Rahmen des Projekt wurde nicht nur die Begleitheizung geplant, sondern auch eine Isolierungslösung für den B100-Tank. Die erste Aufgabenstellung wurde mit dem Raychem XTV-Heizband abgedeckt, das eine flexible Auslegung bei präziser Temperaturhaltung ermöglicht. Als Isolierungslösung kam das Tracer Trac-Loc-System mit senkrechtem Doppelstehfalz zum Einsatz.

Lösung

Die gesamte Lösung wurde termingerecht installiert und hält jetzt das Medium präzise im erforderlichen Temperaturfenster.

Private Luxusappartements Charters Ascot
Das Projekt

Charters Ascot (UK) ist ein Bauprojekt mit privaten Luxusappartements auf dem Grundstück eines Herrenhauses. Dort sollten Fußbodenheizungen als sekundäre Heizsysteme zur Ergänzung der Klimaanlage in den Wohnbereichen installiert und vollständig in die Gebäudeleittechnik integriert werden. Auch die Badezimmer sollten mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden.

Herausforderung

Gefordert war eine energieeffiziente, leicht zu installierende Lösung, die den Fußboden nicht spürbar erhöht. Sie sollte sich für alle Bereiche einschließlich der Nassbereiche eignen und in die Gebäudeleittechnik integriert werden können.

Lösung

T2Red-Heizbänder und T2Reflecta-Dämmplatten waren die perfekte Kombination für hohen Komfort – mit gleichmäßiger Wärmeverteilung über die gesamte Bodenfläche – und Flexibilität für die weitere Raumgestaltung und verkürzten darüber hinaus die Installationsdauer. Die Fußbodenheizung wurde in die Gebäudeleittechnik integriert – einzelne Regler waren deshalb nicht erforderlich. Durch die einfache Installation der T2Reflecta-Fußbodenheizung konnten sowohl die Dauer als auch die Kosten für die Installation gesenkt werden.

Produkte

2000 m selbstregelndes T2Red-Heizband und T2Reflecta-Dämmplatten
326 T2QuickNet-Matten (90 W/m² und 160 W/m²)

Raychem entwickelt den ersten kombinierten Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler
Herausforderung

Im Sommer 1986 wurden im CKW-Kraftwerk Ruopigen (Schweiz) 300 m Dachrinnenheizband installiert. Neben der Eis- und Schneefreihaltung war das Ziel des Kunden auch die genaue Bestimmung der Betriebskosten des Systems.

Lösung

Die Installation wurde in zwei Systeme unterteilt und jedes davon mit einem anderen Regelverfahren ausgestattet. Ein System arbeitete ausschließlich mit Temperaturmessung, das andere mit der kombinierten Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung. Dann wurden vier Monate lang die Temperaturen und der Energieverbrauch gemessen.

Produkte

GM-2X-Frostschutz-Heizband

Vorteile

Der Energieverbrauch für den Betrieb des Systems mit Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung sank im Vergleich zur reinen Temperaturmessung um 78 %.

Schnelle TraceTek-Treibstoffsensoren ermöglichen Notfallteams rasches Eingreifen
Herausforderung

Eine französische Raffinerie suchte für ihr Tanklager eine wirksame Lösung zur Erkennung von Kohlenwasserstoff-Leckagen, die eine sofortige Signalisierung und Benachrichtigung eines Notfallteams ermöglichen sollte. Eine schnelle Erkennung hatte dabei oberste Priorität, da derartige Leckagen schnell zu extremen Gefahrensituationen führen können.

Lösung

Pentair Thermal Management empfahl der Raffinerie eine hochempfindliche Sensorlösung zur schnellen Erkennung von Treibstoffleckagen bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber Wasser. Bei einer Ölleckage sammelt sich das ausgetretene Öl beispielsweise oft auf der Oberfläche von Regenwasser an. Ein Sensor mit den beschriebenen Fähigkeiten ermöglicht es dann, die Leckage schnell zu erkennen und Abflussarmaturen zu schließen, bevor das Öl in Ablaufkanäle gelangt.

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Für diese Aufgabenstellung setzte Pentair Thermal Management die schnellen Treibstoffsensoren des Typs TraceTek FFS ein, die bereits bei kleinsten Kohlenwasserstoff-Leckagen von nur 1 mm Größe sehr schnell ansprechen.

Vorteile

Schon wenige Sekunden nach dem ersten Kontakt löst der Sensor einen Alarm aus. Zudem kann er problemlos wiederverwendet werden, da er sich automatisch zurücksetzt, nachdem er von der Leckage entfernt und von Treibstoffresten gereinigt wurde.

TraceTek-Erkennungssystem sorgt für frühzeitige Warnung bei Wasserleckagen
Herausforderung

Im großen Museen wird oft nur ein Bruchteil der Bestände tatsächlich ausgestellt, während der Rest in Magazinen eingelagert ist. So auch beim koreanischen Nationalmuseum, wo die Exponate in 20 unterirdischen Lagerräumen vor Feuer und Diebstahl geschützt sind. Die größte Gefahr für die bis zu 1.500 Jahre alten, unersetzlichen Kulturschätze ist jedoch Wasser, das durch Leckagen in Rohrleitungen austreten oder von außen durch Wände und Böden eindringen kann.

Lösung

Das Museum benötigte eine Lösung zur schnellen Erkennung von Wasserleckagen, damit das Personal rechtzeitig eingreifen kann, bevor die wertvollen Bestände Schaden leiden.

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Pentair Thermal Management installierte hierzu ein Wasser-Leckageerkennungssystem seiner Marke TraceTek. Herzstück des Systems ist die Wasser-Sensorleitung TT1000, die beim Vorhandensein von Wasser sehr schnell anspricht und einen Alarm auslöst. Zur Signalisierung in der zentralen Sicherheits- und Leitwarte wird sie durch Sensor-Interface-Module und eine Auswerteeinheit ergänzt.

Vorteile

Mit dem TraceTek-System kann das Gebäudepersonal alle 20 Magazinräume einzeln und ununterbrochen auf eindringendes Wasser überwachen. Auf diese Weise lassen sich Leckagen frühzeitig erkennen und abstellen, bevor die wertvollen Exponate in Gefahr geraten.

TraceTek-Sensorleitungen erkennen, was SCADA-Systeme manchmal übersehen
Herausforderung

Angesichts behördlicher Auflagen und öffentlichen Drucks schützen sich Anlagenbetreiber inzwischen besser vor großen Leckagen in Risikobereichen. Kleine Leckagen werden jedoch weiterhin oft nur spät oder gar nicht erkannt, da die üblicherweise verwendeten CPM-Systeme auf SCADA-Basis Leckagen erst ab einer Abweichung von 0,5 % der Durchflussrate erkennen. Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit kann dies jedoch sehr gefährlich werden – denn aus einer kleinen Leckage kann schnell ein großes Problem entstehen.

Lösung

Rohrleitungen können mit einem speziellen Leckageerkennungssystem ausgestattet werden, das auch über eine Länge von mehreren Kilometern hinweg eine auf +/– 1 m genaue Erkennung und Ortung von Leckagen ermöglicht.

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Zur Erkennung von Öl- und Treibstoffleckagen bietet Pentair Thermal Management die Sensorleitung TraceTek TT5000 an, die auf flüssige Kohlenwasserstoffe anspricht, jedoch unempfindlich gegenüber Wasser ist.

Vorteile

Die TraceTek TT5000-Leitung wird in einem geschlitzten PVC-Schutzrohr entlang der Rohrleitung verlegt. Dadurch ist die Sensorleitung mechanisch geschützt, erkennt jedoch weiterhin auch kleinste Leckagen in der Rohrleitung und ihrer Umgebung und meldet präzise den Ort der Störung. Das Bedienpersonal kann dadurch schnell eingreifen, um Anlagen- und Umweltschäden zu verhindern.

TraceTek-Sensorleitungen ermöglichen schnelle, präzise Leckageortung in Hydranten-Betankungssystemen
Herausforderung

Immer mehr Flughäfen verwenden heutzutage Hydranten-Betankungssysteme. Die Kerosinleitungen verlaufen dabei unterirdisch unter der dicken Betonschicht der Landebahnen und Verkehrsflächen für den Flugbetrieb. Werden Leckagen hier nicht rechtzeitig erkannt und abgestellt, kann dies zu erheblichen Umweltschäden, Sicherheitsrisiken und Reparaturkosten führen.

Lösung

Für einen Flughafen, der diese Probleme vermeiden wollte, schlug Pentair Thermal Management ein kostengünstiges Leckageerkennungssystem zur präzisen Erkennung und Ortung von Kerosinleckagen vor.

Produkte

Pentair Thermal Management installierte ein TraceTek-Leckageerkennungssystem auf Grundlage der Sensorleitung TT5000, die speziell auf Kohlenwasserstoffe anspricht. Sie wird in geschlitztem PVC-Schutzrohr entlang der Kerosinleitungen verlegt.

Vorteile

Bei einer Leckage wird der austretende Treibstoff durch die Kapillarwirkung in das Schutzrohr gesaugt und von der Sensorleitung aufgenommen, woraufhin diese anspricht. An der TraceTek-Auswerteeinheit wird dann ein Alarm ausgegeben, aus dem mit einer Genauigkeit von +/– 1 Meter der Leckageort ersichtlich ist. Durch Zugangsöffnungen und modulare Steckverbindungen ist das System zur abschnittsweisen Inspektion zugänglich. Dank der präzisen Ortung wird im Leckagefall außerdem ein zeit- und kostenintensives Freilegen großer Leitungsstrecken überflüssig.

TraceTek-System ermöglicht schnelle, präzise Ortung von Kerosinleckagen
Herausforderung

Oslo-Airport.jpgDer Osloer Flughafen verwendet ein Hydranten-Betankungssystem mit unterirdischen Kerosinleitungen. Leckagen können hier zu erheblichen Umweltschäden, Sicherheitsrisiken und Reparaturkosten führen, zumal die Leckagestelle unter der dicken Betonschicht der Verkehrsflächen nur schwer zugänglich ist.

Lösung

Die Planer der Betankungsanlage suchten nach einer Lösung, die Sicherheits- und Umweltrisiken minimieren und eine umfassendere Leckageüberwachung als mit regelmäßigen hydrostatischen Drucktests erlauben sollte. Das System sollte Leckagen sofort erkennen und präzise orten können, um eine schnelle Reparatur zu ermöglichen.

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Bei TraceTek-Leckageerkennungssystemen von Pentair Thermal Management wird entlang der zu überwachenden Rohrleitung eine Sensorleitung verlegt, die im Leckagefall eine auf +/– 1 Meter genaue Ortung ermöglicht.  In diesem Fall kommt hierfür die Sensorleitung TT5000 zum Einsatz. Sie spricht speziell auf Kohlenwasserstoffe an und wird in einem geschlitzten 42-mm-PVC-Schutzrohr entlang der Kerosinleitung verlegt.

Vorteile

Das TraceTek-System ermöglicht eine rasche Erkennung von Kohlenwasserstoff-Leckagen. Bei einer Leckage wird der austretende Treibstoff durch die Kapillarwirkung in das Schutzrohr gesaugt und von der Sensorleitung aufgenommen, woraufhin diese anspricht.

TraceTek-Systeme erkennen Ölleckagen im Erdreich frühzeitig
Herausforderung

Coast Oil Co., einer der größten US-Großhändler für Benzin, Diesel und Schmierstoffe, wollte Grundwasserschäden an seinem Tanklager in San Jose vermeiden und die Vorgaben der regionalen Wasserschutzbehörde dabei noch übertreffen.

Lösung

Gefordert war ein System, welches das Erdreich unter den zwölf kleineren Tanks des Tanklagers kontinuierlich überwachen sollte, ohne dabei die betrieblichen Abläufe zu stören. Pentair Thermal Management lieferte hierzu eine Komplettlösung für die Leckageerkennung und -signalisierung. Für die Verlegung unter den beengten Platzverhältnissen wurde ein kleines, speziell auf den Einsatz abgestimmtes Bohrgerät verwendet.

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Pentair Thermal Management empfahl ein TraceTek-Leckageerkennungssystem auf Grundlage der Sensorleitung TT5000, die speziell auf Kohlenwasserstoffe anspricht.

Vorteile

Die Sensorleitung ist in geschlitztem PVC-Schutzrohren im Erdreich unter den Tanks verlegt. Bei einer Leckage wird das ausgetretene Medium durch die Kapillarwirkung in das Schutzrohr gesaugt und von der Kabelummantelung aufgenommen, woraufhin ein Alarm ausgelöst wird.

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